Religion


Aschermittwoch

február 25th, 2009 | kategória: Redewendungen, Religion, header

Aschenkreuz Am Aschermittwoch beginnt die 40-tägige Fastenzeit, sie dauert bis Karsamstag, umfasst also 46 Kalendertage - die 6 Sonntage sind vom Fasten ausgenommen, da Christen an jedem Sonntag - also auch in der Fastenzeit - die Auferstehung Christi feiern; es bleiben also genau 40 Fastentage.

Der Aschermittwoch erhielt seinen Namen, weil an ihm Asche der Palmen vom Palmsonntag des vergangenen Jahres geweiht und den Gläubigen vom Priester auf Stirn oder Scheitel gestreut wird. Dabei erinnert der Liturg an die Vergänglichkeit des Menschen: “Gedenke, o Mensch, du bist Staub, und zum Staube kehrst du zurück.” (vgl. Psalm 90, 3)

Das Kirchenlied der Donauschwaben

február 16th, 2009 | kategória: Liedern, Religion, Veranstaltungen, header

Der Landesrat der ungarndeutschen Chöre, Kapellen und Tanzgruppen gibt sich die Ehre sie zu der am 5. März 2009 im Haus der Ungarndeutschen Budapest VI. Lendvay u. 22 um 18 Uhr stattfindenden BUCHPRÄSENTATION des Werkes „DAS KIRCHENLIED DER DONAUSCHWABEN” von Dr. Franz Metz.

Blasiustag

február 3rd, 2009 | kategória: Religion, header

Blasius war von Beruf Arzt und wurde Bischof von Sebaste, damals Hauptstadt der römischen Provinz Armenia. Unter Kaiser Licinius erlitt er das Martyrium.

Der Blasiustag bezeichnete den Bauern das Winterende und wurde begangen, indem Kerzen geweiht, Wein, Wasser und Brot in seinem Namen gesegnet wurden. Junge Hühner und Gänse erhielten Blasiwasser und waren damit gegen Füchse geschützt, Hirten schnitzten den Namen des Heiligen in den Hirtenstab. Blasius gehört in die Reihe der 14 Nothelfer.

Blasius ohne Regen, folgt ein guter Erntesegen.

Fest der Darstellung des Herrn im Tempel - Mariä Lichtmess

február 2nd, 2009 | kategória: Redewendungen, Religion, header

Ist’s zu Lichtmess mild und rein
wirds ein langer Winter sein.

Der hl. Nikolaus

december 5th, 2008 | kategória: Brauchtum, Religion

Der hl. Nikolaus, Bischof von Myra (Kleinasien) wurde wegen seiner Freigebigkeit sehr verehrt und  zum Gabenbringer der Adventszeit erklaert. Auf deutschem Sprachgebiet tritt er als Gabenspender und Kinderfreund erst seit dem 16. Jahrhundert auf. Seit dieser Zeit ist der Brauch bezeugt, dass die Kinder ihre Schuhe vor die Haustür stellen, in die der Nikolaus dann nachts seine Gaben hineinlegt

Die heilige Elisabeth

november 19th, 2008 | kategória: Religion, header

heilige Elisabeth

Elisabeth, die Landgräfin von Thüringen, wird mit Recht als eine der größten ungarischen und deutschen Heiligen verehrt. Trotz ihres kurzen Lebens sind ihre Errungenschaften noch heute unvergessen. Geboren wurde die heilige Elisabeth 1207 auf der Burg Sárospatak in Ungarn. Als Tochter des Ungarnkönigs Andreas II. und seiner ersten Gemahlin Gertrud von Andechs, einer Schwester der heiligen Hedwig, wurde Elisabeth vierjährig mit dem elfjährigen Sohn des Landgrafen von Thüringen, Ludwig verlobt und zur gemeinsamen Erziehung auf die Wartburg gebracht. Elisabeth war ein übermütiges, strahlend vergnügtes Kind. Ihr ungarisches Temperament riss ihre Spielgefährten mit, ihre bestrickende Liebenswürdigkeit bezauberte die Hofgesellschaft.
Früh jedoch schon trafen sie persönliche Schicksalsschläge: 1213 wurde ihre Mutter ermordet und 1215 starb Landgraf Hermann, ihr väterlicher Beschützer im fremden Land. Das tiefinnerliche veranlagte Kind wurde immer ernster. Es beobachtete mit wachen Sinnen den drastischen Unterschied zwischen dem Luxus und der Verschwendung auf der Burg und der Armut, die drunten im Land beim einfachen Volk herrschte. Elisabeth erkannte, dass ein solcher Gegensatz zwischen Reichtum und Elend den Grundgeboten Gottes widersprechen müsse. Dieser Gedanke ließ Elisabeth ihr ganzes Leben lang nicht mehr los.
Soweit das möglich war, trug die zukünftige Landesherrin bescheidene Kleider und ging ohne Schmuck zum Gottesdienst. Wo sie nur konnte, milderte sie die Not der Armen. Es erhoben sich Stimmen gegen die Fremde. Man warf ihr vor, sie eigne sich zu einer Dienstmagd oder bigotten Nonne aber nicht zu einer deutschen Fürstin. Nur ihr Verlobter Ludwig hielt zu ihr und drängte auf baldige Vermählung. Elisabeth war fünfzehn Jahre alt, als sie mit ihm getraut wurde. Sie war dem Gatten in tiefer Liebe zugetan und schenkte ihm vier Kinder. Ihr Einfluss auf ihren Gemahl wirkte sich sogleich aus. Das verschwenderische Treiben auf der Burg fand ein Ende; Ludwig erlaubte seiner frommen Gattin Elisabeth, Armen und Kranken beizustehen, auch legte er ihren Bußübungen, Nachtwachen und ihrem Fasten nichts in den Weg. Sie erreichte von ihm mancherlei Verbesserungen, wodurch das Los ihrer Untertanen erleichtert wurde. Sie selbst pflegte Aussätzige und nahm sich der zahlreichen Waisenkinder an. In der Hungersnot des Jahres 1225 öffnete sie die eigenen Kornkammern und verteilte die Vorräte an die Armen. Ihre Mildtätigkeit ging so weit, dass die Versorgung der Burg ernstlich gefährdet wurde, so dass Ludwig ihr Einhalt gebieten musste. Immer mehr wurde sie ein Ärgernis für die völlig anders eingestellten Hofleute.
Jetzt trat Konrad von Marburg, der gestrenge Predigermönch, in ihr Leben. 1227 schloss sich Ludwig, von ihm aufgerufen, dem Kreuzzug Friedrichs II. an, wenige Monate später traf die Nachricht von seinem Tod ein. Elisabeth stand allein da. Ihre Feinde triumphierten. Aller Hass gegen die Landgräfin brach hervor, als Ludwigs jüngerer Bruder Heinrich die Herrschaft übernahm. Man entzog der Wehrlosen ihre Witwengüter und Mitten im Winter musste sie die Burg verlassen. Nun selber dem äußersten Elend preisgegeben, klopfte sie zusammen mit ihren Kindern an jede Tür. Nirgends fand sie Aufnahme, denn Heinrich drohte allen, die Elisabeth aufnehmen würden mit seiner Rache. Inzwischen hörten ihre Verwandten von ihrem Elend, und ihr Onkel Egbert, Bischof von Bamberg, holte sie zu sich. Um sie vor ihren Feinden zu retten, bemühte er sich, Elisabeth zu einer zweiten Ehe zu bewegen. Elisabeth aber hatte sich tief in ihrem Herzen für die Nachfolge Christi entschieden und lehnte den Vorschlag des Onkels ab. Sie wollte den Weg der Armut, Keuschheit und des Gehorsams gehen. Ihr Beichtvater Konrad von Marburg verweigerte ihr aber die ersehnte Aufnahme als Franziskanerin. Gemeinsam zogen Elisabeth und ihre Kinder nach Marburg. Dort wurde Elisabeth Mitglied des dritten Ordens. Der harte Inquisitor Konrad verlangte, dass sie ihren Kinder und Verwandten entsagte und nahm ihr zu ihrem Schmerz auch die beiden getreuen Mägde, die mit ihr in die Verbannung gezogen waren. Unter seinem Einfluss erwachte immer stärker das mystische Leben der mittelalterlichen Heiligen in Elisabeth. Sie geißelte ihren Leib, und legte sich selbst immer härtere Bußen und Fastenzeiten auf. Visionen und Verzückungen wurden ihr geschenkt. Nachdem ihre Verwandtschaft einen Teil ihrer Güter für sie zurückgewonnen hatte, gründete Elisabeth 1228/29 in Marburg das Franziskus-Hospital und widmete sich hier ohne Rücksicht auf ihre rasch verfallenden Kräfte ganz der Kranken- und Armenpflege. Heiteren Gemüts sah sie ihrem Tod entgegen. Sie starb am 17. November 1231 mit vierundzwanzig Jahren. Bald nach ihrem Tode ereigneten sich an ihrem Grab viele Wunder. Nur vier Jahre nach ihrem frühen Tod wurde sie von Papst Gregor IX. heiliggesprochen. Von den zahlreichen Votivgaben und großherzigen Spenden konnte bald schon der Grundstein der berühmten Elisabethkirche zu Marburg gelegt werden, wo ihr Sarkophag eine würdige Ruhestätte fand. Am 1. Mai 1236 fand die feierliche Erhebung der Gebeine der Heiligen in Anwesenheit von Friedrich II. statt. Dieser stiftete eine Krone, mit der der Leichnam gekrönt wurde und einen Becher. Die Krone befindet sich heute im Stadtmuseum in Stockholm. Weiter Reliquien der Heiligen befinden sich im Elisabethkloster in Wien.
Alle Berichte über die heilige Elisabeth erzählen, mit welcher Hingabe und Furchtlosigkeit sie die Aussätzigen pflegte, die damals allgemein geächtet waren, wie fürsorglich sie sich um die Wöchnerinnen kümmerte, wie zärtlich sie mit den Kindern umging, wie sie allenthalben Trost spendete und Freude bereitete. Einige der wenigen Worte, die von ihr überliefert sind, lauten: “Ich habe euch immer gesagt, dass wir die Menschen fröhlich machen müssen.”
Darstellung: mit Krone; Almosen austeilend; Armen die Füße waschend; Korb mit Broten und Weinkrug in der Hand; Rosen in einem Korbe oder in der Schürze; Bettler neben sich; Modell der gotischen Elisabethkirche in der Hand.
Sie ist Patronin der Ordensgenossenschaft von der heiligen Elisabeth, der Elisabethvereine, der Caritas, der Bäcker, Bettler, Spitzenmacherinnen, Witwen, und Waisen und unschuldig Verfolgten.

Rosenkranzfest

október 7th, 2008 | kategória: Religion, header

Das Rosenkranzgebet entstand nach 1450. Die Rosenkranz-Verehrung kam auf, als 1475 die Dominikaner in Köln Maria zur Königin des Rosenkranzes erklärten, da Maria Dominikus die Gebete des Rosenkranzes gelehrt bzw. ihm den Rosenkranz überreicht habe. Starke Verbreitung in der katholischen Kirche fand dieses Gebet nach dem Sieg der christlichen Flotte über die Türken bei Lepanto am 7. Oktober 1571, ein Erfolg, der dem Rosenkranzgebet der Christenheit zugeschrieben wurde, nachdem Papst Pius V. dieses Gebet um Hilfe angeregt hatte. Pius’ Nachfolger Papst Gregor XIII. legte den Tag dieses Sieges als das Rosenkranzfest fest.

Schutzengel

október 2nd, 2008 | kategória: Religion, header

Heiliger Schutzengel mein,
lass mich dir empfohlen sein;
in allen Nöten steh mir bei,
und halte mich von Sünden frei.
An diesem Tag ich bitte dich,
erleuchte, führe, schütze mich.
Amen.

Mariä Himmelfahrt

augusztus 15th, 2008 | kategória: Nincs kategorizálva, Religion, header

Maria HimmelfahrtLegenden erzählen, dass die Jünger das Grab der Maria öffneten und darin nicht mehr Marias Leichnam, sondern nur noch Blüten und Kräuter fanden. Deshalb wird in der katholischen Kirche seit Jahrhunderten zu Maria Himmelfahrt eine Kräuterweihe vorgenommen: aus sieben verschiedenen Kräutern - die Zahl symbolisiert die sieben Sakramente oder die sieben Schmerzen Mariens - werden Sträuße gebunden und zur feierlichen Kräuterweihe gebracht. Die Sträuße werden dann auf dem Dachboden aufgehängt und sollen gegen Krankheiten, Unheil, Gewitter und Blitzschlag helfen, oft werden zerriebene Blätter davon kranken Tieren ins Futter gemischt.

Mariä Heimsuchung

július 2nd, 2008 | kategória: Religion, header

Maria HeimsuchungDie Heimsuchung bezeichnet die Begegnung von Maria und Elisabeth, die Lukas in seinem Evangelium (1, 39 - 56) schildert. Das Fest Mariä Heimsuchung stammt ursprünglich aus dem Orient, 1263 führte Bonaventura das Fest im Franziskanerorden am 2. Juli als Oktavtag zum Geburtstag Johannes’ des Täufers ein. 1568 wurde das Fest auf die ganze römisch-katholische Kirche ausgedehnt.

„Gebenedeit bist du unter den Weibern und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes. Und woher geschieht mir dies, daß die Mutter meines Herrn zu mir kommt. O selig bist du, daß du geglaubt hast, denn was die vom Herrn gesagt worden ist, wird in Erfüllung gehen.”

PRO CULTURA MINORITATUM HUNGARIAE

június 26th, 2008 | kategória: Nachrichten, Presseschau, Religion, Theater, Veranstaltungen, dem Sport, der Kunst, der Politik, der Wissenschaft, header

FELHÍVÁS

A MAGYARORSZÁGI NEMZETI ÉS ETNIKAI KISEBBSÉGEK KULTURÁLIS TEVÉKENYSÉGÉÉRT DÍJ JELÖLÉSÉRE
A Magyar Művelődési Intézet és Képzőművészeti Lektorátus a Magyarországon élő nemzeti és etnikai kisebbségek számára díjat alapított kulturális tevékenységük elismeréséért PRO CULTURA MINORITATUM HUNGARIAE” (a magyarországi kisebbségek kultúrájáért) elnevezéssel.

A jelölôlap letölthetô innen: PRO CULTURA MINORITATUM HUNGARIAE

die Legende vom Kampf des Ritters Georg mit einem Drachen

április 23rd, 2008 | kategória: Religion, header

Der Drache hauste in einem See vor der Stadt Silena in Lybia und die Stadt mit seinem Gifthauch verpestete. Die Einwohner mussten ihm täglich Lämmer opfern, um seinen Grimm zu stillen. Als keine Tiere mehr aufzutreiben waren, wurden die Söhne und Töchter geopfert. Eines Tages traf das Los die Königstochter - die als Verkörperung der Kirche gelten kann -, die nach Herz zerreißendem Abschied von den Eltern an den See vor der Stadt ging. Da erschien Georg, nachdem er alle Martern überstanden hatte, gevierteilt worden war und von den Cherubim mit Michael wieder zum Leben und zu herrlicher Schönheit gebracht worden war. Als der Drache auftauchte, schwang Georg mit dem Zeichen des Kreuzes die Lanze und durchbohrte das Untier, das zu Boden stürzte. Er veranlasste die Königstochter, den Drachen mit ihrem Gürtel in die Stadt zu ziehen, wo alle die Flucht ergreifen wollten. Georg versprach, den Drachen zu töten, wenn die Leute sich zu Christus bekehrten. Er erschlug den Drachen, vier Paar Ochsen mussten das gewaltige Gewicht des Drachen aus der Stadt schleppen, der König ließ sich daraufhin mit allem Volk taufen.

Gegrüßet seist Du…

március 25th, 2008 | kategória: Religion

Gegrüßet seist Du, Maria, voll der Gnade.
Der Herr ist mit Dir.
Du bist gebenedeit unter den Frauen,
und gebenedeit ist die Frucht Deines Leibes, Jesus.
Heilige Maria, Mutter Gottes,
bitte für uns Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Todes.

Amen.

Mariä Verkündigung

március 25th, 2008 | kategória: Religion

Die VerkündigungSei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir. Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe.
Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden. Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: dem sollst du den Namen Jesus geben. (Lk 1, 30-32)

Ostern in Wudersch

március 24th, 2008 | kategória: Bergland im Donauknie, Brauchtum, Religion, header

Am Tage der Auferstehung Jesus wurden auf dem Steinberg drei Mörserschüsse abgefeuert; diesen Brauch hat noch der Erbauer der Kapelle, Franz Wendler, eingeführt. Die Kirche war zu allen Messen an diesem Tag von Gläubigen überfüllt, während des Hochamtes wurden beim Evangelium und der Elevation von den Schützen Salutschüsse abgegeben und am Ende der Messe standen die Schützen Spalier für den Pfarrer zu seinem Gang aus der Kirche ins Pfarrhaus.
An diesem Tag besuchten die Taufpaten ihre Patenkinder und überbrachten ihnen Geschenke.

Der Karsamstag

március 22nd, 2008 | kategória: Brauchtum, Religion, header

ist der letzte Tag der 40-tägigen Fastenzeit, ein Tag der Stille während der Grabesruhe Jesu und der Vorbereitung auf den Feiertag der Auferstehung Jesu, auf Ostern.

“Die kirchliche Entsprechung  des Osterfeuers ist die Feuerweihe am Karsamstag vormittag. Das vor der Kirche angebrannte Karsamstagsfeuer wird auch Judas- oder Judenverbrennen genannt.” (Die Ungarndeutschen (Karl Manherz, Útmutató Verlag, Budapest)

Die Kreuzwegandacht am Karfreitag

március 22nd, 2008 | kategória: Religion, header

Die Kreuzwegandacht wird in der Passionszeit abgehalten, besonders feierlich jedoch am Karfreitag.

1. Jesus wird zum Tode verurteilt
2. Jesus nimmt das Kreuz auf seine Schultern
3. Jesus fällt zum ersten Mal unter dem Kreuz
4. Jesus begegnet seiner schmerzensreichen Mutter Maria
5. Simon von Cyrene wird gezwungen, Jesus das Kreuz tragen zu helfen
6. Veronika reicht Jesus das Schweißtuch
7. Jesus fällt zum zweiten Mal unter dem Kreuz
8. Jesus redet zu den weinenden Frauen
9. Jesus fällt zum dritten Mal unter dem Kreuz
10. Jesus wird seiner Kleider beraubt
11. Jesus wird ans Kreuz genagelt
12. Jesus stirbt am Kreuz
13. Jesus liegt in den Armen seiner Mutter Maria
14. Jesus wird begraben

Am Karfreitag gedenkt die Kirche des Leidens und des Todes Christi

március 21st, 2008 | kategória: Religion, header

Jesus am KreuzMeist findet in Ungarn, in Deutschland und auch in Österreich der Kreuzweg um 15 Uhr - zur Stunde des Leidens und Todes unseres Herrn - statt. Abends wird dann die Karfreitagsliturgie gefeiert, aber in der Liturgie findet an diesem Tag keine Hl. Messe statt. Berührend ist die Kreuzenthüllung unter dem dreimaligen Ruf des Priesters: “Seht das Holz des Kreuzes, an dem das Heil der Welt gehangen!” und die Antwort des Volkes: “Kommt lasset uns anbeten”. Weiters die “Prostratio”, das sich-Hinwerfen der Priester und Assistenz vor dem Kreuz zum Zeichen der Ehrfurcht und Ganzhingabe, und die schweigende Kreuzverehrung mit tiefer Kniebeuge, oft auch mit der Darbringung von Rosen oder anderen Blumen. Im Rahmen der Karfreitagsliturgie werden die “großen Fürbitten” gesprochen. Die Karfreitagsliturgie endet vielerortens noch mit einer Möglichkeit zur stillen Anbetung an einem Seitenaltar in der abgedunkelten Kirche.

die Glocken nach Rom fliegen

március 20th, 2008 | kategória: Religion, header

Weil die Glocken von Gründonnerstag bis zur Osternacht nicht erklangen, erzählte man sich früher und bisweilen auch noch heute, dass die Glocken nach Rom fliegen würden, damit sie dort vom Papst gesegnet werden würden, um wieder neu zu klingen.

Steinberg Kapelle in Wudersch

március 18th, 2008 | kategória: Bergland im Donauknie, Religion

Wudersch / Budaörs - SteinbergVor 148 Jahren, am 15. Oktober 1855, am Festtag der heiligen Theresia, wurde auf dem Steinberg in Wudersch/Budaörs die ursprüngliche Kapelle der Unbefleckten Empfängnis eingeweiht. Der Gedanke, hier eine Kapelle errichten zu lassen, entstand aus dem tiefen und wahren Glauben von Franz Wendler. Laut Franz Riedl war die Wuderscher Steinberg-Kapelle die erste Kapelle, welche den Namen „Kapelle der Unbefleckten Empfängnis“ bekommen hat, nachdem am 8. Dezember 1854 Papst Pius IX. die Unbefleckte Empfängnis zum Glaubenssatz der Kirche erklärte. Dem Volksglauben nach hat Papst Pius IX. selbst die heilige Marienstatue nach Wudersch geschickt. Die Steinberg-Kapelle war ein Jahrhundert lang das von weitem sichtbare Symbol des Glaubens, des Zusammenhalts und der Reinheit.

Fastenzeit in Wudersch

március 18th, 2008 | kategória: Bergland im Donauknie, Brauchtum, Religion, header

Mit dem Aschermittwoch begann die Fastenzeit und dauerte bis Ostern, dabei war die strengste Periode die Karwoche. Am Palmsonntag wurden – zum Gedenken des festlichen Einzugs von Jesus in Jerusalem – Palmkätzchen in der Kirche geweiht, die man dann nach Hause trug, wo sie neben das Kreuz bzw. neben ein heiliges Bild gesteckt worden sind.
Am Gründonnerstag war abends eine feierliche Messe, als die „Glocken nach Rom flogen“, - dann gingen die Kinder mit Ratschen durch die Gassen der Gemeinde und ersetzten dadurch das morgendliche-, Mittags- und Abendläuten.
Karfreitag war ein strenger Fasttag, gearbeitet wurde an diesem Tag nicht. Die Budaörser beteten und sangen zu Hause, gingen dann am Nachmittag um drei Uhr mit der von der Kirche ausgehenden Prozession zum Kalvarienberg, wo sie dem Kreuzweg beiwohnten und damit dem Leidensweg und dem Kreuztod Christi gedachten. Auch eine ganztägige Anbetung in der Kirche war an diesem Tag üblich, am anderen Tag (Samstag) standen die Mitglieder des Schützenvereins Wache am Heiligen Grab.
Am Karsamstag kamen die „Glocken zurück aus Rom“, der Auferstehungsumgang am Abend war dann wieder eine gemeinsame Feier der ganzen Gemeinde. Der ungefähr 300 m lange Umgang wurde bei brennenden Kerzen von Blasmusik begleitet.

Karwoche

március 17th, 2008 | kategória: Religion, header

Karwoche (Trauer oder auch Stille Woche) ist die Bezeichnung der Trauerwoche vor Ostern, der letzten Woche der Fasten-Passionszeit. Die Bezeichnung „Karwoche“ ist dabei die traditionell deutsche. In anderen Sprachen und in der katholischen Liturgie spricht man von „Großer“ (Nagyhét) oder abgeleitet von der traditionell lateinischen Bezeichnung oder hebdomada sancta auch von„Heiliger Woche“. Die Heilige Woche umfasst jedoch immer neben den Kartagen auch die Drei Österlichen Tage, endet also erst mit dem Osterfest.

Die Karwoche umfasst die stillen Tage Montag bis Mittwoch und die eigentlichen Kartage Gründonnerstag, Karfreitag und Karsamstag. Sie beginnt am PalmsonntagJesu in Jerusalem und erreicht über den Gründonnerstagabend, an dem die Einsetzung der Eucharistie bzw. des Abendmahls gefeiert wird, ihren Höhepunkt im Gedächtnis des Kreuzestodes Jesu am Karfreitag. Sie mündet am Ende des Karsamstags in die Feier der Osternacht mit dem Gedächtnis des Einzugs.

Der Palmsonntag

március 16th, 2008 | kategória: Religion, header

Palmsonntag - Einzug der Herrn in JerusalemDer Palmsonntag ist der Sonntag vor Ostern, der letzte der Passionszeit. Er ist der Beginn der Karwoche, aber auch schon ein Vorblick auf Ostern.

Palmsonntag wird der Einzug Jesu in Jerusalem gefeiert. Zum Zeichen seines Königtums streute das Volk dem nach Jerusalem Kommenden Palmzweige und jubelte (Johannesevangelium 12, 13 - 15).

In der katholischen Kirche werden mit Palmkätzchenzweigen Prozessionen zur Kirche veranstaltet. Palmen wurden schon im Altertum als heilige Bäume verehrt, im Orient ehrte man siegreiche Soldaten damit. Schon im 8. Jahrhundert wurden Palmweihen abgehalten. Da in Mittel- und Nordeuropa keine Palmen wachsen, ersetzte man diese durch Palmkätzchen - je nach Region können es auch Ahorn-, Buchen-, Birken-, Weide-, Haselnuss-, Stachelbeer- oder Wacholderbeerzweige sein. Diese werden in der Palmsonntagsmesse geweiht, sie sollen Unheil abwehrende Wirkung haben; deshalb werden sie zu Hause in den “Herrgottswinkel” gestellt, oder am Kruzifix, an Heiligenbildern oder am Spiegel befestigt. Im darauf folgenden Jahr werden die Palmzweige am Aschermittwoch verbrannt und ihre Asche wird für das Aschekreuz, das zu Beginn der Fastenzeit ausgeteilt wird, verwendet.

St. Albinus von Angers

március 1st, 2008 | kategória: Religion

Albinus war Augustiner-Chorherr bei Angers, wurde Abt im Kloster Tincillacense in Westfrankreich und 529 Bischof von Angers (FR). Er stellte die religiöse Zucht in seiner Diözese wieder her und wurde durch Wundertaten bekannt.

Patron der kranken Kinder; bei Blindheit und Keuchhusten

Erzbischof Dr. Robert Zollitsch

február 13th, 2008 | kategória: Religion, der Politik

 

Erzbischof Dr. Zollitsch

Dr. Robert Zollitsch wurde am 9. August 1938 als Volksdeutscher (”Donauschwabe”) in Filipovo (Philippsdorf) im ehemaligen Jugoslawien geboren. Nach der Vertreibung und Flucht aus der Heimat kam die Familie 1946 nach Oberschüpf im Landkreis Tauberbischofsheim und damit in die Erzdiözese Freiburg. 1953 siedelte sie nach Mannheim-Rheinau um.

Von 1960 bis 1964 studierte er als Priesteramtskandidat Theologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und an der Ludwig-Maximilian-Universität München. Nach der pastoral-praktischen Ausbildung im Priesterseminar St. Peter wurde er am 27. Mai 1965 im Münster in Freiburg von Erzbischof Dr. Hermann Schäufele zum Priester geweiht.

Im März 1974 wurde Robert Zollitsch mit einer Dissertation über “Amt und Funktion des Priesters in den ersten zwei Jahrhunderten” von der Theologischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg zum Doktor der Theologie promoviert.

 

 

Im April 1983 berief ihn Erzbischof Dr. Oskar Saier als Mitarbeiter ins Erzbischöfliche Ordinariat und übertrug ihm die Aufgabe des Personalreferenten. Bis zu seiner Wahl zum Erzbischof von Freiburg war Robert Zollitsch verantwortlich für den Einsatz aller Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die in der Seelsorge tätig sind, also der Pfarrer und Vikare sowie der Ständigen Diakone, der Pastoralreferenten und Pastoralreferentinnen und der Gemeindereferenten und Gemeindereferentinnen.

Am 20. Juli 2003 wurde Dr. Robert Zollitsch zum Bischof geweiht und in sein Amt als vierzehnter Erzbischof der 1827 gegründeten Erzdiözese eingeführt.


Wahlspruch

“In der Gemeinschaft des Glaubens” - “in fidei communione”


Wegstationen

09.08.1938 Geboren in Filipovo als “Volksdeutscher” im ehemaligen Jugoslawien
Nach Flucht und Vertreibung 1946 in der Erzdiözese Freiburg
Studium der Thelogie in Freiburg und München
27.05.1965 Priesterweihe in Freiburg
Kaplan in Mannheim und Buchen
1967 Repetitor im Collegium Borromäum
1972-1974 Dozent am Priesterseminar St. Peter
1974 Promotion zum Doktor der Theologie
1974-1983 Direktor des Collegium Borromaeum (Erzb. Theol. Konvikt) in Freiburg
1983-2003 Personalreferent der Erzdiözese Freiburg
06.06.2003 Wahl zum Erzbischof
16.06.2003 Ernennung zum Erzbischof durch päpstliches Ernennungsschreiben
20.07.2003 Bischofsweihe durch Erzbischof em. Dr. Oskar Saier

Robert Zollitsch – Ein Donauschwabe als Leiter der Bischofskonferenz.

február 13th, 2008 | kategória: Religion, der Politik, header

Erzbischof Zollitsch

In einem Alter, in dem andere an Ruhestand denken, hat Freiburgs Erzbischof Robert Zollitsch eine enorme Aufwertung erfahren. Würde er in diesen Kategorien denken, könnte man auch sagen: Mit über 60 hat er noch einmal Karriere gemacht. Nach 20 Jahren als Personalreferent der Erzdiözese Freiburg war das so nicht mehr zu erwarten gewesen. Doch dann ernannte Papst Johannes Paul II. 2003 den knapp 65-Jährigen zum Erzbischof. Vorausgegangen war 2002 Oskar Saiers Rückzug aus gesundheitlichen Gründen.
Für das Thema „geistliche Berufe“ machte er sich bald ebenso stark wie für die gute Verwaltung des Haushalts der Verbands der Diözesen Deutschlands.
So schien Zollitsch schon vor drei Jahren ein Kandidat für die Nachfolge des damals 69 Jahre alten Kardinals Lehmann zu sein. Doch der Erzbischof warb vehement für eine vierte Amtszeit seines aus Hohenzollern stammenden Landsmannes.
Als Lehmann im Januar sein Amt zur Verfügung stellte, wurde Zollitsch bedrängt, sich als Nachfolger bereitzuhalten. Ihn selbst drängte es nicht nach einem neuen Amt.
Sein engagiertes Arbeiten hat Zollitsch einmal mit seinen Kindheits-Erfahrungen begründet. Als seine Familie gegen Ende des Zweiten Weltkriegs ihrer volksdeutschen Nationalität (Donauschwaben) wegen im Viehwaggon ins jugoslawische KZ Gakova eingeliefert und sein Bruder erschossen wurde, brachte seine Großmutter die Familie dazu, zu fliehen. Dabei sagte sie den Satz: “Wer sich treiben lässt, anstatt aktiv zu werden, den erwischt’s als Ersten.” Diesen Spruch hat Zollitsch verinnerlicht, denn er hätte unter den rund 9000 Toten sein können.
Der Gesundheit zuliebe hält Zollitsch sich mit Morgengymnastik fit: Täglich steht er um 5.30 Uhr auf und fängt den Tag mit Rumpf- und Kniebeugen, Hüft- und Armkreisen an. Nach dem Morgengebet, einem Gottesdienst und dem Frühstück beginnt er um 7.30 Uhr mit der Arbeit. Die wird bald zunehmen.

Mit freundlicher Unterstützung von
Manfred Mayrhofer - LandesratForum

Aschermittwoch

február 5th, 2008 | kategória: Brauchtum, Religion, header

„Wir aschen die Hausfrau,
wie wir ihre Tochter zum Tanz aufgefordert haben.
Wenigstens ein Ei und ein kleines Stück Wurst
geben sie uns in unsren Korb!“

Mariä Lichtmess - Fest der Darstellung des Herrn im Tempel

február 5th, 2008 | kategória: Brauchtum, Religion

Das Fest der “Darstellung des Herrn” wird vierzig Tage nach Weihnachten als Abschluss der weihnachtlichen Feste gefeiert. Die Krippe wird abgebaut und der Christbaum endgültig aus der Wohnung entfernt.

An Lichtmess wurde der Jahresbedarf an Kerzen für die Kirchen geweiht, die Leute brachten auch Kerzen für den häuslichen Gebrauch zur Segnung, diese gesegneten Kerzen sollten vor allem in der dunklen Jahreszeit das Gebetbuch beleuchten, oder als schwarze Wetterkerzen Unwetter abwehren. Heute wird das früher bedeutende Fest nur noch selten wie früher mit einer Lichterprozession gefeiert.

Nach diesem Tag begann die Arbeit der Bauern nach der Winterpause wieder. Als “Schlenkeltag” war Lichtmess ein wichtiger Termin für Dienstboten: an Lichtmess wurde oft der Dienstherr gewechselt.

die drei Faschingstage

február 4th, 2008 | kategória: Redewendungen, Religion, header

Wie sich die drei Faschingstage schalten, so werden sich die drei Ostertage gestalten.

Blasiussegen

február 3rd, 2008 | kategória: Brauchtum, Religion, header

Blasius war von Beruf Arzt und wurde Bischof von SebasteAuf das volkstümliche Wunder der Heilung des Jungen mit der Fischgräte geht seit dem 16. Jahrhundert der Brauch des Blasiussegens zurück, wobei zwei geweihte Kerzen gekreuzt vor den Hals gehalten werden, was bei Halsschmerzen, Ersticken und anderen Halserkrankungen helfen soll. Das Segenswort lautet im Benediktionale: “Auf die Fürsprache des heiligen Blasius bewahre dich der Herr vor Halskrankheit und allem Bösen” oder “Der allmächtige Gott schenke dir Gesundheit und Heil; er segne dich auf die Fürsprache des heiligen Blasius durch Christus, unsern Herrn”. Das Brauchtum, am 3. Februar sich “den Hals segnen” zu lassen, hat sich über Jahrhunderte gehalten; Februar ist der Monat, dem schon die alten Römer den Namen “Februarius”, “Fiebermonat” gegeben haben.

Blasius war von Beruf Arzt und wurde Bischof von Sebaste, damals Hauptstadt der römischen Provinz Armenia. Unter Kaiser Licinius erlitt er das Martyrium.

Gegrüßet seist du, Maria

január 20th, 2008 | kategória: Religion, header

Gegrüßet seist du, Maria,
voll der Gnade,
der Herr ist mit dir.
Du bist gebenedeit
unter den Frauen,
und gebenedeit ist
die Frucht deines Leibes, Jesus.
Heilige Maria, Mutter Gottes,
bitte für uns Sünder
jetzt und in der Stunde
unseres Todes. Amen.

Heiligen drei Könige

december 13th, 2007 | kategória: Religion

Die “Heiligen drei Könige” waren die Weisen aus dem Morgenland, von denen das Matthäusevangelium berichtet: “Und sahen das Kindlein, warfen sich nieder, huldigten ihm, taten ihre Schätze auf und brachten ihm Gold und Weihrauch und Myrrhe” (Matthäusevangelium 2, 11).

Mariä Empfängnis

december 8th, 2007 | kategória: Religion, header

Mariä EmpfängnisDer katholische Feiertag Mariä Empfängnis wird oft mit der Empfängnis Jesu verwechselt. Am 8. Dezember wurde aber Maria, die Mutter Jesu, empfangen. Anna und Joachim konnten lange Zeit keine Kinder bekommen, Joachim ging für 40 Tage in die Wüste um zu fasten und zu beten, während Anna im Gebet in Jerusalem blieb. Der Engel Gottes erschien Joachim und teilte ihm mit, dass er und Anna ein Kind erwarten werden. Freudig lief er nach Jerusalem und traf Anna vor dem Tempel, an der “Goldenen Pforte”. Beide umarmen sich und dieser Moment wird als “Mariä Empfängnis” bezeichnet, Maria ist also “unbefleckt empfangen” worden und ist frei von jeglichem Makel der Erbsünde.

Gebet an die Heilige Barbara

december 4th, 2007 | kategória: Brauchtum, Religion, header

So beteten und sangen die Leute, während die Bergmannern unter Tage Kohle und Bodenschätze aus der Tiefe holten oder einen Tunnel durch das Gestein wühlten.

O heilige Barbara Du edle Braut,
Mein Leib und Seel’ sei Dir vertraut.
Sowohl im Leben als im Tod,
Komm mir zu Hilf’ in letzter Not.

Komm mir zu Hilf’ beim letzten End,
Dass ich empfang’ das heiligste Sakrament.
Dass ich bei Gott soviel erwerb’,
Dass ich in seiner Gnade sterb’.

Den bösen Geist weit von mir treib,
Mit Deiner Hilf’ stets bei mir bleib!
Wenn sich mein’ Seel’ vom Leibe trennt,
So nimm sie auf in Deine Händ!

Behüt sie Gott vor höllischer Pein,
Und führ’ mein’ Seel’ in den Himmel ein.
Amen

Das Gebet ist aus dem Erben von dem Großvater Maria Mirk (Sankt-Iwan - Ungarn)

heilge Barbara

december 3rd, 2007 | kategória: Brauchtum, Religion, header

Barbara lebte der Legende nach als Tochter des Dioscuros am Ende des 3. Jahrhunderts im kleinasiatischen Nikomedia (heute Izmit). Ihr Vater wird von den verschiedenen Versionen als König, oder zumindest reicher Kaufmann, oder ein Angehöriger der kaiserlichen Leibgarde betrachtet.Nach der Legende wurde Barbara von ihrem heidnischen Vater, dem reichen Dioskuros von Nikomedia, in einen Turm geschlossen, weil er auf seine bildschöne und verführerisch junge Tochter eifersüchtig war und sie am Heiraten hindern wollte. Während der Vater auf Reisen war, ließ Barbara sich taufen: vom Heiligen Geist erleuchtet, sei sie in ein heidnisches Opferbecken gestiegen und habe die Taufe durch Johannes den Täufer, der ihr erschien, erhalten.

In der heiliger Barbara verehren auch die Bergleute ihre Schutzpatronin. Dieser Tag wurde in Ungarn bis 1945 auch staatlicherseits offiziell unterstützt und gefeiert.

Der Apostel Andreas

november 30th, 2007 | kategória: Religion

AndreasDie Legende lässt Andreas dann das Evangelium in Pontus und Bithynien in Kleinasien, in Thrakien - dem heutigen Bulgarien entsprechend, schließlich in Epirus und Achaia in Griechenland verkündigen. In Mirmidonia - möglicherweise in Thessalien gelegen - befreite er demnach den gefangenen Matthäus und gab dem Geblendeten das Augenlicht wieder. Zahlreiche weitere Wunder, Heilungen und Erweckungen werden berichtet. Schließlich hielt er sich in Achaia auf, baute Kirchen und bewirkte zahlreiche Bekehrungen.

Gedenktag (katholisch, evangelisch): 30. November
katolische Fest, bedacht im “Eucharist. Hochgebet I”

Maria Opferung

november 21st, 2007 | kategória: Religion, header

O, Maria, Himmelskönigin, beschütze uns!Das Fest ist ursprünglich das Kirchweihfest einer alten Jerusalemer Marienkirche. Das Fest bezieht seinen Inhalt aus dem Protoevangelium des Jakobus, nach dem die Eltern ihre dreijährige Tochter dem Dienst im Tempel geweiht haben. Das Fest heißt daher auch “Maria Opferung”. Es gibt noch eine direktere Beziehung zwischen Jerusalem und den Tempel und Maria sehen: Maria als Tochter Sion (Sion = Jerusalem), ist als Mutter des Gottessohnes der Tempel Gottes.

Johann Georg Czurda

november 16th, 2007 | kategória: Religion, der Politik, header

Johann Georg Czurda
(1908 Csobanka - 1963 Wien)
Prälat Franz Walper mit ungarndeutschen Priesterstudenten Es war ein Werk der göttlichen Vorsehung, dass im Jahre 1938 der junge Kaplan Georg Czurda, geb. am 14.06.1908 in Perzendorf in der Nähe von Tulln in Niederösterreich, nach Ungarn kam. Nach Absolvierung der Bürgerschule kam er ins Stiftsgymnasium nach Seitenstetten, wo er 1930 maturierte. Nachdem er in St.Pölten und Innsbruck Theologie studiert hatte, wurde er 1934 zum Priester geweiht. Nach mehrjähriger Kaplanstätigkeit in Obritzberg und Mank floh er 1938 nach Ungarn. Hier wurde er bald Mittelpunkt der Seelsorge an den Ungarndeutschen. Seine Tätigkeit ist insofern bemerkenswert, weil er ja als Fremder nach Ungarn kam, wo er sein Lebenswerk eigentlich in jungen Jahren bereits erfüllte.
„Czurda erschien ganz unvermittelt am Horizont der ungarndeutschen Seelsorge, war aber dann rasch in deren Brennpunkt geraten.”

(in Anton Merli, Johann Georg Czurda Niederösterreichisches Presse¬haus St.Pölten, 1984)
Zunächst wohnte Czurda in Ungarn als Hausgeistlicher bei den Schwestern im Sacrecoeur in Budapest. Er selbst schildert, wie er mit Arbeitern, die er zu¬fällig kennenlernte, ungarndeutschen Maurern, in ihre Heimatgemeinde Buda-örs hinausfuhr. Dort ging er zuerst in die Kirche und auf den Friedhof, wo er sich wie zu Hause fühlte, denn die deutschen Aufschriften in der Kirche und die Grabinschriften auf dem Friedhof und die Gespräche auf der Dorfstrasse erinnerten ihn an die Heimat, die er soeben verlassen hatte. Besonders sein Besuch beim Pfarrer, Dr.Nikolaus Aubermann, machte ihm klar, dass sein Sein hier in Ungarn kein Zufall sein konnte, sondern dass ihn die göttliche Vorsehung hierher geführt hatte. Besonders beheimatet fühlte er sich in Großkowatsch (Nagy-kovácsi), wohin ihn schon im Oktober 1938 der damalige Sekretär des U.d.V., Dr. Ludwig Leber, mitgenommen hatte. In der Pfarrkirche von Nagykovácsi hielt er auch seine erste Predigt in deutscher Sprache in Ungarn über „Sterben und Auferstehen”. Dieser Besuch machte einen solchen Eindruck auf ihn, dass er als freier Missionspriester bis zu seiner Abreise vor der sowjetischen Besatzungsmacht alles getan hat, was ein Priester an Arbeit für sein Volk tun kann.

Allerheiligen

október 31st, 2007 | kategória: Brauchtum, Religion

Zu Allerheiligen wird aller Heiligen, Märtyrer und Verstorbenen gedacht, auch der Heiligen, „um deren Heiligkeit niemand weiß als Gott.“Das älteste Beispiel ist der bei Johannes Chrysostomos für das Antiochien des 4. Jahrhunderts bezeugte „Herrentag aller Heiligen“ am Oktavtag von Pfingsten. Ein römisches Allerheiligenfest entstand im 7. Jahrhundert durch die jährliche Begehung der Kirchweihe des Pantheons in Rom zu Ehren der Jungfrau Maria und aller Märtyrer.
In Irland hat man sich um die Wende vom 8. Zum 9. Jahrhundert in der Frage nach dem Ansatz eines Allerheiligen-Festes auf einen markanten Termin im Ablauf des keltischen Jahres, auf seinen Anfang – der zugleich als Winteranfang gilt – auf den 1. November fixiert.

Nachdem früher die lateinische Kirche das Fest aller Heiligen in der österlichen Zeit begangen hatte, verbreitete sich das irisch begründete neue Novemberdatum über Northumbrien so weit, bis es von Päpsten (Gregor IV.) und Fürsten (Ludwig d.Fr.) gefördert wurde und im Kalender des lateinischen Westens Alleingeltung erhielt.

Im Hintergrund steht nicht mehr Ostern, sondern die vergehende Natur, über der die unvergängliche Welt der Heiligen sichtbar wird.

Die Gräber auf den Friedhöfen werden von den Angehörigen geschmückt, bei Katholiken wird das Seelenlicht entzündet, das auch noch am darauf folgenden Allerseelentag leuchtet – es ist das Symbol des „Ewigen Lichtes“, das den Verstorbenen leuchtet.

Joseph Pehm (Mindszenty József)

október 13th, 2007 | kategória: Religion, der Politik, der Wissenschaft

Pehm - MindszentyErzbischof und Kardinal von Gran (Esztergom), Fürstprimas von Ungarn, legitimistischer Politiker. Theologische Studien in Steinamanger (Szombathely), Priesterweihe am 12. Juni 1915. Er war Kaplan in der Gemeinde Felsőpaty, dann Theologielehrer in Zalaegerszeg; während der Räterepublik wurde er aus dem Komitat Zala ausgewiesen. 1919 wurde er Priester in Zalaegerszeg, und gründete hier Ordenshäuser für Männer und Frauen, Schulen, Vereine und eine Druckerei. Titularer Abt (1924), päpstlicher Prälat (1937). Ab März 1944 Bischof von Veszprém/Weissbrunn. Zusammen mit den Bischöfen Vilmos Apor, Lajos Shvoy und mit dem Hauptabt Krizosztom Kelemen Krizosztom verfasste er eine Denkschrift, in der sie Szálasi baten, Transdanubien nicht der Verwüstung der Nachhutgefechten auszusetzen. Die Pfeilkreuzler warfen ihn deswegen am Ende November 1944 ins Gefängnis von Sopronkőhida, aus dem er Ende März 1945 rauskam, als die Wächter geflohen waren. Papst XII. Pius ernannte ihn zum Erzbischof Gran. Er gab zusammen mit dem Bischofsrat einen Rundbrief im Zusammenhang mit den nationalen Wahlen von 1945 aus, gegen den die Parteien der Koalition protestierten. 1946 wurde er zum Kardinal ernannt. Er nahm Stellung gegen die volksdemokratischen Reformen, vor allem die Verstaatlichung der Schulen (16. Juni 1948). Er wurde wegen der Verdacht auf einer Straftat auf Untreue gegenüber dem Staat und wegen des Versuches der Beseitigung der Republik im Dezember 1948 verhaftet; der Rat des Volksgerichtes verurteilte ihn im Rahmen eines Schauprozesses zu einer lebenslangen Gefängnisstrafe, doch unter Berücksichtigung seines gesundheitlichen Zustandes wurde er nach einer gewissen Zeit im bischöflichen Ferienhaus in Felsőpetény unter Hausarrest gestellt. Am 31. Oktober 1956 stellte er sich an die Seite der Revolution und des Freiheitskampfes und wurde von Soldaten nach Budapest gebracht. Am 3. November hielt er eine Rede im Rundfunk, in der er die Überprüfung des Bodenreforms forderte. In der Nacht von dem 3. auf den 4. November bat er bei der Budapester Botschaft der USA um Asyl; fortan hielt er sich fünfzehn Jahre lang hier auf. Im Herbst 1971 verließ er endgültig Ungarn und ließ sich in Wien nieder. Papst VI. Paul erklärte 1973 den Erzbischofsstuhl von Esztergom/Gran für vakant. Mindszenty machte dann eine Rundreise in den USA. Er starb im Krankenhaus des Barmherzigen Ordens in Wien und wurde in Mariazell beigesetzt (15. Mai.). Seine sterblichen Überreste wurden am 4. Mai 1991 in der Gruft der Basilika von Gran zur ewigen Ruhe gesetzt.

Fronleichnam im Wudersch

október 5th, 2007 | kategória: Brauchtum, Religion

Fronleichnam im Wudersch ©HeimatmuseumEiner der größten Feiertage der Gemeinde war Fronleichnam, als die Gläubigen am Feste des Altarsakraments einen Blumenteppich auf den Prozessionsweg im Ort hinzauberten. Damals betrug der Weg der Prozession noch 2 km. Wo der Umgang vorbeikam, da haben die Hauseigentümer in Zusammenarbeit mit der Verwandtschaft einen 2 m breiten Teppich aus Blütenblättern gelegt.
Die Blumen wurden in den Tagen vor dem Fest gepflückt, jedoch hauptsächlich am Sonntag davor. Die Blütenblätter sammelte man in Körben, dann wurden sie im Keller in dünner Schicht ausgebreitet, nebelartig besprüht, damit sie frisch bleiben. Diese Arbeit wurde überwiegend von Mädchen und Frauen verrichtet. Sehr gefragt waren Kornblumen, Margerithen, Klatschmohn, Rittersporn und alle haltbaren Blumen.
Die Männer schnitten am Frühmorgen des Festes blattreiche Äste, die rechts und links in Halbmeter-Entfernung zum Blumenteppich in den Boden gesteckt wurden. Ebenfalls die Männer hatten zur Aufgabe die Breite des Teppichs vorzuzeichnen und den Boden öfters ausgiebig zu begießen.
Fronleichnam im Wudersch ©Heimatmuseum Beim Teppichstreuen mußte die Zusammenstellung der Farben sehr beachtet werden, wie auch das gleichmäßige Streuen, dessen Schnelligkeit, die gleichmäßige Anordnung der Motive, welche natürlich religiöse Überzeugung versinnbildlichen sollten. Besonders viel war zu tun bei den vier Häusern, an deren Gassenfront sich die Fronleichnams-Kapellen anlehnten (das waren die Familien Braun, Wendler, Hauser, Kubik). Es bedeutete eine große Ehre, diese Kapellen schmücken zu dürfen.
Zum Zieren dienten aus frischen Blumen geflochtene Kränze, Altarbilder, Statuen, Leuchter und zierliche Tücher.
Vor der Prozession wurde in der Kirche ein Hochamt gelesen mit Blasmusikbegleitung, an der allgemein die Hesz-Musikkapelle und der Kirchenchor beteiligt waren. Bis das Hochamt zu Ende war, waren auch die Kapellen fertig geschmückt und die Prozession setzte sich in Bewegung. Entlang des Prozessionsweges waren alle Fenster der angrenzenden Häuser geziert. Bei jeder Kapelle machte die Prozession Halt und der Pfarrer spendete Segen mit dem Altarsakrament. Dabei wurden aus den vor der Steinberg-Kapelle aufgebauten Böllern vier Schüsse abgefeuert.
Bei der ersten Kapelle wurde das Lied „Menschen öffnet eure Augen” gesungen, das vom Kantorlehrer Franz Metzger aus Bayern nach Budaörs gebracht und von ihm für Musikkapelle und Chor bearbeitet worden war. Bei der zweiten Kapelle erklang das Lied „Wir kommen zu Dir, o, du köstliches Brot”, bei der dritten „O, Menschen, Kinder kommt her und seht das Wunder”, bei der vierten hat man „Schon stehen wir zum viertenmal” gesungen.
Am Nachmittag des Festes wurden die Kapellen nach der Litanei abgebaut und auch der Blumenteppich entfernt. Die zum Geschenk erhaltenen Kränze haben die Budaörser am Hausaltar aufgehängt und bis zum nächsten Fronleichnam dort gelassen.
Den Brauch des Budaörser Fronleichnam-Blumenteppichs haben wahrscheinlich die deutschen Siedler in den 1720er Jahren aus der alten Heimat nach Budaörs mitgebracht.
Auch in den benachbarten deutschen Dörfern (Großturwall, Wudigeß) lebte dieser schöne Brauch.
Der Blumenteppich ist „eine Attraktion, die immer mehr bekannt wird…sie zu sehen pilgern tausende und abertausende…zum Gaffen kommen tausende aus Budapest, um dieses ergreifende Drama zu sehen…ein brennendes Mystikum. Es ist ein treues Erbe, über mehrere Generationen hin vererbt. Es ruht auf zwei Säulen: dem Glauben und dem Beharren auf jahrhundertalte Traditionen…” -war 1925 in der Zeitschrift Vasárnapi Ujság (Sonntagsblatt) zu lesen.
Auch nach 1946, nach der Vertreibung der Deutschen aus Budaörs ist die Tradition des Fronleichnam-Blumenteppichs am Leben geblieben. Der Weg der Prozession ist heute auf einen Umgang der Kirche beschränkt, doch die heimatverbliebenen Deutschstämmigen und auch die religiösen Budaörser plücken auch heute wieder Blütenblätter und breiten einen bunten Blumenteppich aus.

Apostolisches Glaubensbekenntnis

augusztus 10th, 2007 | kategória: Religion

Jesus, ich vertraue auf DichApostolisches Glaubensbekenntnis

Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde,

und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn,
unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige katholische Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.

Amen.

Vater Unser

augusztus 2nd, 2007 | kategória: Religion

Vater UnserVater Unser im Himmel,
Geheiligt werde Dein Name,
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
Wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute,
Und vergib uns unsere Schuld,
Wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
Sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn Dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit, in Ewigkeit.
Amen.

Mit Gott…

július 31st, 2007 | kategória: Redewendungen, Religion

Mit Gott fang an, mit Gott hör auf das ist der beste Lebenslauf!