Ansiedlungen


Ostern in Wudersch

március 24th, 2008 | kategória: Bergland im Donauknie, Brauchtum, Religion, header

Am Tage der Auferstehung Jesus wurden auf dem Steinberg drei Mörserschüsse abgefeuert; diesen Brauch hat noch der Erbauer der Kapelle, Franz Wendler, eingeführt. Die Kirche war zu allen Messen an diesem Tag von Gläubigen überfüllt, während des Hochamtes wurden beim Evangelium und der Elevation von den Schützen Salutschüsse abgegeben und am Ende der Messe standen die Schützen Spalier für den Pfarrer zu seinem Gang aus der Kirche ins Pfarrhaus.
An diesem Tag besuchten die Taufpaten ihre Patenkinder und überbrachten ihnen Geschenke.

Muß i’ denn - Lyra Dalkör (Wudersch-Budaörs)

március 19th, 2008 | kategória: Bergland im Donauknie, Musik, header

1. Muß i’ denn, muß i’ denn
Zum Städtele hinaus,
Städtele hinaus
Und du mein Schatz bleibst hier
Wenn i’ komm’, wenn i’ komm’,
Wenn i’ wiederum, wiederum komm’,
Kehr i’ ei’ mei’ Schatz bei dir
|: Kann i’ glei’ net allweil bei dir sei’
Han’ i’ doch mei’ Freud’ an dir
Wenn i’ komm’, wenn i’ komm’,
Wenn i’ wiederum, wiederum komm’,
Kehr’ i’ ei’ mei’ Schatz bei dir. : |

2. Wenn du weinst, wenn du weinst,
Daß i’ wandere muß,
Wandere muß,
Wie wenn d’Lieb jetzt wär vorbei
Sind au’ drauß, sind au’ drauß,
Der Mädele viel, Mädele viel
Lieber Schatz, i’ bleib dir treu.
|: Denk du nett wenn i’ a and’re seh
No sei mei Lieb’ vorbei
Sind au’ drauß, sind au’ drauß,
Der Mädele viel, Mädele viel
Lieber Schatz, i’ bleib dir treu. : |

3. Übers Jahr, übers Jahr,
Wenn mer Träubele schneidt,
Träubele schneidt,
Stell i’ hier mi’ wiedrum ei’
Bin i’ dann, bin i’ dann,
Dei’ Schätzele no’, Schätzele no’
So soll die Hochzeit sei.
|: Übers Jahr do ischt mei’ Zeit vorbei
Do g’hör i’ mei und dei
Bin i’ dann, bin i’ dann,
Dei’ Schätzele no’, Schätzele no’
So soll die Hochzeit sei. : |

Steinberg Kapelle in Wudersch

március 18th, 2008 | kategória: Bergland im Donauknie, Religion

Wudersch / Budaörs - SteinbergVor 148 Jahren, am 15. Oktober 1855, am Festtag der heiligen Theresia, wurde auf dem Steinberg in Wudersch/Budaörs die ursprüngliche Kapelle der Unbefleckten Empfängnis eingeweiht. Der Gedanke, hier eine Kapelle errichten zu lassen, entstand aus dem tiefen und wahren Glauben von Franz Wendler. Laut Franz Riedl war die Wuderscher Steinberg-Kapelle die erste Kapelle, welche den Namen „Kapelle der Unbefleckten Empfängnis“ bekommen hat, nachdem am 8. Dezember 1854 Papst Pius IX. die Unbefleckte Empfängnis zum Glaubenssatz der Kirche erklärte. Dem Volksglauben nach hat Papst Pius IX. selbst die heilige Marienstatue nach Wudersch geschickt. Die Steinberg-Kapelle war ein Jahrhundert lang das von weitem sichtbare Symbol des Glaubens, des Zusammenhalts und der Reinheit.

Fastenzeit in Wudersch

március 18th, 2008 | kategória: Bergland im Donauknie, Brauchtum, Religion, header

Mit dem Aschermittwoch begann die Fastenzeit und dauerte bis Ostern, dabei war die strengste Periode die Karwoche. Am Palmsonntag wurden – zum Gedenken des festlichen Einzugs von Jesus in Jerusalem – Palmkätzchen in der Kirche geweiht, die man dann nach Hause trug, wo sie neben das Kreuz bzw. neben ein heiliges Bild gesteckt worden sind.
Am Gründonnerstag war abends eine feierliche Messe, als die „Glocken nach Rom flogen“, - dann gingen die Kinder mit Ratschen durch die Gassen der Gemeinde und ersetzten dadurch das morgendliche-, Mittags- und Abendläuten.
Karfreitag war ein strenger Fasttag, gearbeitet wurde an diesem Tag nicht. Die Budaörser beteten und sangen zu Hause, gingen dann am Nachmittag um drei Uhr mit der von der Kirche ausgehenden Prozession zum Kalvarienberg, wo sie dem Kreuzweg beiwohnten und damit dem Leidensweg und dem Kreuztod Christi gedachten. Auch eine ganztägige Anbetung in der Kirche war an diesem Tag üblich, am anderen Tag (Samstag) standen die Mitglieder des Schützenvereins Wache am Heiligen Grab.
Am Karsamstag kamen die „Glocken zurück aus Rom“, der Auferstehungsumgang am Abend war dann wieder eine gemeinsame Feier der ganzen Gemeinde. Der ungefähr 300 m lange Umgang wurde bei brennenden Kerzen von Blasmusik begleitet.

Jaine - Budajenő

október 30th, 2007 | kategória: Ansiedlungen, Bergland im Donauknie

Jeiner KellerreiheJaine, oder Jeine liegt im Herzen des Schambecker-Beckens, 20 km von Budapest entfernt, auf der Ofener Seite. Die Geschichte des Dorfes geht bis ins 12. Jahrhundert zurück. Ab dem Jahre 1703 kamen auf Wunsch der Benediktinerabtei in Pannonhalma, der in Jeine Grundbesitztümer besaß, Siedler aus Baden-Württemberg, später auch aus Österreich. Ab 1718 findet man hier Namen, wie Lack, Eidenpencz, Kreis, Platz, Paxian, Reisner.
Heute hat die Gemeinde Jeine etwa 1500 Bewohner, seit einigen Jahren ist sie eine attraktive Siedlungsdorf für Städtische. Unsere Partnergemeinden sind Gaildorf (Deutschland – in der Nähe von Stuttgart), sowie Ditro (Rumänien). Weiteres wissenswertes finden Sie hier

Krottendorf

október 8th, 2007 | kategória: Bergland im Donauknie

Békásmegyer-Ófalu.

Weitere Informationen an der Heimseite

Wudersch

október 5th, 2007 | kategória: Bergland im Donauknie

Budaörs war am Ende des 17. Jahrhunderts – im Zeitabschnitt der Türkenherrschaft und der Befreiungskriege in der Ofener (Buda) Gegend – sozusagen vollkommen entvölkert.
Um die unbewohnten Gebiete wieder nutzbringend zu gestalten, hat der Habsburger-Hof und auch die Großgrundbesitzer begonnen diese zu besiedeln. Diesem Interesse folgend wurden den Neuankömmlingen in dem entvölkerten Gebiet günstige Siedlungsbedingungen angeboten, infolgedessen tatsächlich eine Völkerwanderung im ganzen Lande begonnen hat. Die Grundbesitzer aber, die dadurch viele ihrer Leibeigenen verloren, haben den Besiedlungsvorgang gehemmt, wodurch es notwendig wurde, Siedler aus dem Deutschen Reich zu holen. Die Wudersch ©gallaidesign Ansiedlung von Deutschen in Budaörs begann im ersten Drittel des 18. Jahrhunderts. Zu dieser Zeit war die Ortschaft Eigentum der Familie Zichy (Leopold I. hat Budaörs – zusammen mit 11 anderen Siedlungen des Komitates Pilis - dem Grafen István Zichy geschenkt).Aus materiellen Gründen hat die Familie Zichy die Ortschaft des öfteren verpfändet. 1719 hat die Frau des Grafen Peter Zichy, Zsuzsanna Bercsényi. Budaörs vom Ofener Kamerialinspektor Christoph Zanegg auf ihren eigenen Namen wiedereingelöst.Die ab 1718 kontinuierlich in Budaörs ankommenden deutschen Siedler haben am 21. April 1721 mit Zsuzsanna Bercsényi einen Vertrag abgeschlossen.
Laut dem Übereinkommen hat die Gräfin außer Haus und Stallungen auch ein Stück Ackerland und Weide den Siedlern überlassen. Dazu auch noch verschiedene Begünstigungen: Sie übernahm auf die Dauer von drei Jahren die Lasten der zu zahlenden Gebühren. Das für Felder und Wiesen fällige Neuntel wurde den Siedlern für zwei Jahre entlassen. Neuangekommene Leibeigene brauchten fünf Jahre lang kein Neuntel zu geben. Neben den Begünstigungen enthielt der Vertrag auch einige strenge Bedingungen. So war die Möglichkeit der Abwanderung streng geregelt.
Die Siedler hatten die Aufgabe, die Einöde in fruchtbaren Boden zu verwandeln und für sich selber eine dauerhafte Existentz zu schaffen.
Der Vertrag wurde 1727 erneuert und um weitere Begünstigungen erweitert, - dann ab 1733 galt die bisher jedes dritte Jahr erneuerte Vereinbarung für endgültig maßgebend.Die Bewohner von Budaörs wählten aus ihren Reihen einen Vorsteher, den Gemeinderichter, der die wichtigeren Angelegenheiten zu erledigen und die Gemeinde zu vertreten hatte.Die Neusiedler haben Budaörs und Umgebung auch wirtschaftlich zur Blüte gebracht, und ab der 1730er Jahre wurde mit dem Bau der Kirche und der Schule begonnen.
1739 ist im Ort die Pestseuche ausgebrochen, die 259 Todesopfer forderte. Zur Zeit der Seuche wurde ein Pestfriedhof geschaffen, dessen Stelle jedoch unbekannt ist.Ungefähr die Hälfte der Einwohner ging durch die Pest verloren und somit war Budaörs abermals entvölkert. Deshalb brachte Miklós Zichy abermals ca. 50 neue Familien in den Ort, die sehr wahrscheinlich aus Württemberg gekommen waren.
Nun begann ein stärkerer Zuwachs der Einwohnerzahl, die laut dem Protokoll über einen kirchlichem Besuch im Jahre 1756 auf 785 Seelen angestiegen war. 1758 star Miklós Zichy, der „Gütige Herr” von Budaörs und kaum sieben Jahre nachher hat die Königliche Kammer – ihr vertragliches Recht aus dem Jahre 1659 beanspruchend – Budaörs von der Familie Zichy zurückgenommen, wodurch ab 1765 die Gemeinde nun viele Jahrzehnte hindurch dem Ofener Herrschaftsgut der Kammer zugehörig wurde. Aus diesem Anlaß bedankten sich die Budaörser mit warmen Worten in einem freundlichen Brief an die Witwe von Miklós Zichy, bei Elisabeth Berényi für die ihnen zuteilgewordene Güte und nahmen somit Abschied von der mehr als hundert Jahre währenden Zichy-Herrschaft in Budaörs.

Deutschen in Budaörs begann im ersten Drittel des 18. Jahrhunderts.

Sankt-Iwan

október 5th, 2007 | kategória: Bergland im Donauknie

Sankt-Iwan ©gallaidesignDas Dorf wird von mehreren Besuchern besucht, als diejenigen, die darüber auch berichten. Der Fremde weiß nur, dass das Dorf sich irgendwo im Pilis-Gebirge befindet, wie darauf auch der Name Pilisszentiván hinweist. Diejenige, die über gründlichere geographische Kenntnisse verfügen, wissen, dass es um ein Dorf zwischen dem Budaer- und dem Pilis-Gebirge geht. „Szent Ivány Öde befindet sich neben der Landstraße Richtung Gran/Esztergom, auf der linken Seite 15 Schritte von der Landstraße und ein Kanonenschuss von Werischwar entfernt.” (1690)

hier können Sie weitere Informationen über Sankt-Iwan kriegen

auf der linken Seite 15 Schritte von der Landstraße und ein Kanonenschuss von Werischwar entfernt…