der Kunst


PRO CULTURA MINORITATUM HUNGARIAE

június 26th, 2008 | kategória: Nachrichten, Presseschau, Religion, Theater, Veranstaltungen, dem Sport, der Kunst, der Politik, der Wissenschaft, header

FELHÍVÁS

A MAGYARORSZÁGI NEMZETI ÉS ETNIKAI KISEBBSÉGEK KULTURÁLIS TEVÉKENYSÉGÉÉRT DÍJ JELÖLÉSÉRE
A Magyar Művelődési Intézet és Képzőművészeti Lektorátus a Magyarországon élő nemzeti és etnikai kisebbségek számára díjat alapított kulturális tevékenységük elismeréséért PRO CULTURA MINORITATUM HUNGARIAE” (a magyarországi kisebbségek kultúrájáért) elnevezéssel.

A jelölôlap letölthetô innen: PRO CULTURA MINORITATUM HUNGARIAE

„BUDAÖRSER BLASKAPELLENTREFFEN”

június 6th, 2008 | kategória: Musik, Veranstaltungen, der Kunst, header

Die Deutsche Selbstverwaltung Wudersch lädt Sie recht herzlich am 15. Juni am Sonntag um 15.00 Uhr zum „BUDAÖRSER BLASKAPELLENTREFFEN” ein, zum Gedenken an den Budaörser Komponisten Silvester Herczog

Budaörser Komponisten Silvester HerczogProgramm:
9.00 Einweihung der Gedenktafel beim Geburtshaus von Silvester Herczog (Budaörs, Szabadság u. 77.)
Es spielt die Wudersch Kapelle.
10.30 Deutschsprachige heilige Messe in der Pfarrkirche von Budaörs

Blaskapellentreffen in der Esze Tamás Straße am Nachmittag
15.00 Weinbergmusikanten (Deutschland), inzwischen
16.00 Vorstellung der Neuauflage des Buchs „Franz Riedl: Heimatbuch”
16.45 Großturwaller Musikanten (Törökbálint), inzwischen
17.00 Vorstellung des neu erschienenen Notenhefts von Silvester Herczog „Ungarndeutsche Blasmusik”
18.00 Friedrich Kapelle (Budaörs), inzwischen
18.30 Vorstellung des Buches: Steinhauser Klára: Alte Budaörser Familien II.
19.00 Wudersch Kapelle (Budaörs)

Anschließend kann die Ausstellung „Zum Gedenken an den Budaörser Komponisten Silvester Herczog” im Sonderausstellungsraum des Dr. Franz Riedl Heimatmuseums (Budaörs, Budapesti Str. 45/2) am 15. Juni 2008 zwischen 10-14 Uhr besichtigt werden.

Mattis Teutsch, Hans (János)

november 23rd, 2007 | kategória: der Kunst

Mattis-Teutsch: SeelenblumenMattis Teutsch Janos ist am 13. August 1884 in Kronstadt geboren. Dort besuchte er die Staatliche Fachschule für Holz- und Steinindustrie. Studierte dann Kunst in Budapest, München und Paris, um 1908 als renommierter Lehrer in seine Heimat zurückzukehren. Sein berühmtester Schüler: der Maler und Fotograf Brassai.

Nach 1933 verliert sich die Spur von Mattis-Teutsch, bis ungarische, rumänische und deutsche Kunsthistoriker sie in den 90er-Jahren wieder aufnahmen und so einen regelrechten Nachfrageboom nach seinen Bildern auslösten.

Diese Welle rollt jetzt auch nach Westeuropa und entfacht aufs Neue die Diskussion um die künstlerischen Einflüsse, die Mattis-Teutsch speziell in seinen expressionistischen Gemälden aufgriff. Immer wieder wird auf Anregungen durch Kandinsky oder Marc hingewiesen. Und auch wenn es dafür in der Literatur keine Beweise gibt - in seinen Arbeiten wimmelt es davon.

War Mattis-Teutsch anfangs dem Naturalismus verpflichtet, wurden die Bilder nach seiner Heimkehr immer abstrakter. Da stehen zum Beispiel grüne Männer unter gelben Bäumen. Und den Horizont säumen blaue und rote Hügel. Die Kunsthistoriker gehen sogar so weit, die Bäume in diesen Arbeiten mit dem Pferdemotiv von Marc zu vergleichen.

Einen tiefen Einschnitt, sowohl im Privat- als auch Berufsleben, versetzte Mattis-Teutsch der Tod seiner Ehefrau im Jahre 1916. Die weichen Linien seiner Aquarelle wurden härter und kantiger. Außerdem begann er in Öl zu arbeiten und größere Bildformate zu wählen. Zwei Jahre später waren es dann endgültig keine verfremdeten Naturdarstellungen mehr, die er auf der Leinwand festhielt, sondern sein aufgewühltes Gefühlsleben: innere Landschaften. Der Künstler nannte diese Bilder “Seelenblumen” oder “Kompositionen”. Und letzterer Titel erinnert wieder einmal an Kandinsky, der bei seinen abstrakten Gemälden zwischen Impressionen, Improvisationen und Kompositionen unterschied.

Eine weitere Verbindung zu den deutschen Expressionisten gab es 1921, als Mattis-Teutsch gemeinsam mit Paul Klee in der berühmten Berliner Galerie “Der Sturm” ausstellte. Und 1923 veröffentlichte die Zeitschrift dieser Galerie auf ihrem Titelblatt sogar einen Holzschnitt von Mattis-Teutsch mit dem Titel “Blauer Reiter”. Wie kann man die Verehrung und Übereinstimmung mit einem Stil deutlicher ausdrücken als durch solch eine Hommage? Und auch in einem Interview bekannte er sich ganz zu dieser Künstlergruppe: “Der Expressionismus wird zum ersten Mal durch Kandinsky mit seinen koloristischen Sinfonien vertreten. Dann sind Marc Chagall, Jawlensky und Franz Marc große Expressionisten, die mir gefallen.”

Warum der 1960 in seiner Heimatstadt in Rumänien verstorbene Künstler, trotz seines damaligen Erfolgs, nun zu einem der großen Unbekannten der internationalen Avantgarde gehört? Die Nazis drängten ihn ab 1933 als “Kulturbolschewisten” ins gesellschaftliche Abseits. Und daraus konnte er sich nicht mehr befreien. Auch nicht nach dem Krieg, denn da waren es die Kommunisten, die ihn unter Druck setzten.

Landesrat Forum

október 17th, 2007 | kategória: Musik, Nachrichten, Veranstaltungen, der Kunst

Es gibt noch eine periodische Zeitschrift in Ungarn die sich mit der Kultur der Ungarndeutschen befasst - und zwar das LandesratForum des Landesrat der ungarndeutschen Chöre, Kapellen und Tanzgruppen. Es erscheint achtmal im Jahr, gibt auskunft über die Tätigkeit des landesrates und dessen Veranstaltungen. Wenn Platz bleibt auch über Geschichte und Hintergrundinfos über die Deutschen Minderheiten im Karpatenbecken.
Verleger ist der Landesrat der ungarndeutschen Chöre, Kapellen und Tanzgruppen
H 1062 Budapest, Lendvay u. 22
Cefredakteur Manfred Mayrhofer

Gisella Beyer - Bajor Gizi

október 13th, 2007 | kategória: Theater, der Kunst

Bajor - Beyer GiziSchauspielerin. Zwischen 1911—1914 besuchte sie die Schauspiel–Akademie, daraufhin bekam sie ihre ersten Rollen am Nationaltheater, 1915 der erste Erfolg in der Titelrolle von Géza Gárdonyis (Ziegler) Stück Annuska. Ab 1917—1918 gehörte sie zu den Spitzenschauspielern des Theaters. Ende der 20er Jahre war sie die größte und verehrteste Schauspielerin des Landes. Seit 1928 Mitglied des Nationaltheaters auf Lebenszeit, 1948 Kossuth-Preisträgerin, 1950 Auszeichnung als Hervorragende Künstlerin.

Nicolaus (Miklós) Ybl

október 13th, 2007 | kategória: der Kunst

Nicolas YblMiklós Ybl (* 6. April 1814 in Székesfehérvár; † 22. Januar 1891 in Budapest) war ein ungarischer Architekt und ein bedeutender Vertreter des europäischen Historismus. Zu seinen bekanntesten Werken gehört das Opernhaus in Budapest.

Miklós studierte am Wiener Polytechnikum.
Ab 1832 arbeitete er im Büro des Architekten Mihaly Pollack, ab 1936 bei Henrik Koch. Am Anfang der 1840-er Jahre unternahm er Studienreisen nach München und nach Italien. Seinen ersten Auftrag führte er mit Ágost Pollack, dem Sohn von Mihály Pollack aus. Es war das Schloss von Ikervár.
Den frühen Stil Ybls kann man als romantisch mit romanischen Elementen bezeichnen. Seine spätere Arbeit ist eher den Neorenaissance zugehörig.

Eine große Enttäuschung in seinem Leben war, dass er zwar bei der Gründung der Ungarischen Akademie der Wissenschaften mitwirkte, aber nicht zum Mitglied gewählt wurde.
Sein Grab befindet sich auf dem Kerepesi temető in Budapest.

Bauten (Auswahl)

* 1845-1849: Fót, Umbau des Károlyi-Schlosses
* 1845-1855: Fót, Römisch-Katholische Kirche
* ca. 1852: Budapest, Grabovszky - (Rózsa-) Villa
* 1857-1858. Budapest, National Reitschule
* ca. 1860: Leányfalu, Gyulai-Villa
* ca. 1860: Gerla, Wenckheim-Schloss
* 1860-1864: Nagycenk, Römisch-Katholische Kirche
* ab 1862: Kecskemét, Evangelische Kirche
* 1862-1865: Budapest, Festetics-Schloss
* 1863: Budapest, Deutsches Theater (unvollendet)
* ab 1863: Budapest, Károly-Palast
* 1863-1864: Budapest, MTA Haus
* ca. 1865: Fegyvernek, Szapáry-Schloss
* 1865-1866: Budapest, Altes Abgeordnetenhaus
* 1865-1879: Budapest, R.kat. Kirche, Bakáts Platz
* 1867: Budapest, Pálffy-Palast
* 1867-1869: Budapest, Haus der Lánchíd AG
* 1867-1891: Budapest, Sankt Stephan Basilika - beendet von Josef Kauser
* 1870-1874: Budapest, Zollhaus (Fővámház)
* 1871: Budapest, Margarethenbrücke (blieb unvollendet)
* ca. 1872: Parád, Ybl Hotel
* 1873-1884: Budapest, Staatsoper
* 1874-1982: Budapest, Burggarten-Kiosk und -Basar
* 1875-1879: Ókígyós, Wenckheim-Schloss
* 1880-1882: Parádsasvár, Károlyi-Schloss
* 1880-1891: Budapest, Umbau des Königlichen Schlosses
* 1881-1882: Budapest, Clarisseum
* 1883: Tura, Schossberger-Schloss
* 1883-1884: Budapest, Széchenyi-Palast (zerstört)
* ca. 1888: Parád, Hotel Erzsébet

Géza Ziegler - Gárdonyi Géza

október 13th, 2007 | kategória: Literatur, der Kunst

Gardonyi - ZieglerGárdonyi (geb. Géza Ziegler) wurde am 3. August 1863 in Agárdpuszta, einer kleinen Stadt an der Küste des Velencer Sees, geboren. Sein Vater, Sándor Ziegler, war Mechaniker, seine Mutter war Terézia Nagy. Während Gárdonyis Kindheit lebte die Familie in 12 verschiedenen Ortschaften, u. A. in Sály, wo Gárdonyi seine Grundschule begann (1870–1873). Das letzte Schuljahr beendete Gárdonyi in Hejőcsaba (1873-1874).

Während der Gymnasienjahre lernte Gárdonyi in Sárospatak (1874-1876), bzw. in Pest (1876-78). Ab 1878 studierte der Schriftsteller Lehramt in Eger. Nach den Studien war er Lehreraushilfe in Karád (1881-82), wo er sein Diplom bekam. Er unterrichtete danach in Devecser (1882–83), Sárvár (1883–84) und Dabrony (1884–85).

1885 heiratete er Mária Molnár (Csányi), aber ihre Ehe war unglücklich. 1892 ließen sie sich scheiden.

In Győr war Gárdonyi Mitarbeiter für die Zeitschriften Hazánk, Győri Közlöny und Győri Hírlap. 1886 startete er seine eigene Zeitung mit dem Titel Tanítóbarát. Währenddessen wurden seine Novellen und Gedichte in unterschiedlichen Pester Zeitungen veröffentlicht.

1897 zog er mit seiner Mutter nach Eger, wo Gárdonyi seine letzten Tage verbrachte - fremd der Welt.

Als Gárdonyi an seinem berühmtesten Werk Sterne von Eger schrieb, lebte er hier, in Eger, wo er auch 1922 im Alter von 59 Jahren starb. Sein Grab befindet sich innerhalb der Burg von Eger, in der sich die historischen Ereignisse der Türkenbelagerung ereigneten, die den Hauptteil der Handlung der Sterne von Eger ausmachen. Man nannte ihn während seiner Zeit in dieser Stadt den „Einsiedler von Eger“.